LIZENZVEREINBARUNG ÜBER DEN SCHUTZ GEGEN MOBILE BEDROHUNGEN

Aktualisiert am 23. Juni 2015

Diese Lizenzvereinbarung über den Schutz gegen mobile Bedrohungen (die „Lizenzvereinbarung“ oder die „Vereinbarung“) wird zwischen Lookout, Inc. („Lookout“) und dem Rechtssubjekt, das dieser Vereinbarung zustimmt („Kunde“), geschlossen. Diese Vereinbarung regelt das Abonnement und die Nutzung der Unternehmensdienste zum Schutz gegen mobile Bedrohungen von Lookout (die „Dienste“ oder die „Unternehmensdienste“).

Sie müssen die folgende Lizenzvereinbarung akzeptieren, damit Sie ein Unternehmenskonto einrichten können. Als Kunde erklären Sie Ihr Einverständnis mit dieser Vereinbarung durch Anklicken oder Antippen einer entsprechenden Schaltfläche, durch Unterzeichnung einer Urkunde, die auf diese Vereinbarung verweist, oder durch die Nutzung der Dienste. Durch das Akzeptieren dieser Vereinbarung bestätigen Sie, dass Sie die Vereinbarung für den Kunden gelesen haben, und versichern, dass Sie befugt sind, diese Vereinbarung für den Kunden zu akzeptieren.

1. Definitionen

„Konten“ bedeutet sämtliche vom Endbenutzer für den Kunden erstellte Konten (einschließlich Konten, die von dessen Administratoren oder für diese innerhalb des Dienstes erstellt werden).

„Administratoren“ bedeutet die Person oder Personen, die vom Kunden zur Nutzung der Verwaltungskonsole ermächtigt werden, um mit dem Kunden verbundene Konten zu erstellen und zu verwalten und den Sicherheitsstatus von Endbenutzergeräten anzuzeigen. Der Administrator gilt auch als Endbenutzer.

„Verwaltungskonsole“ bedeutet die Funktionalität zur Verwaltung der Sicherheit für Endbenutzer und weitere Verwaltungsfunktionalitäten für Konten und Geräte, die mit den für den Kunden erbrachten Diensten verbunden sind.

„Gerät“ oder „Geräte“ bedeutet sämtliche mobilen Geräte von Endbenutzern, die mit dem Unternehmenskonto verbunden sind.

„Endbenutzer“ bedeutet zusammen jede Person, die vom Administrator eingeladen wird, einem Unternehmenskonto beizutreten und/oder auf die Dienste zuzugreifen.

„Unternehmenskonto“ bedeutet die Gesamtheit aller Konten, die zum Abonnement des Kunden gehören. Ein Unternehmenskonto kann ein Team, eine Gruppe oder einen anderen Teilbereich innerhalb der Organisation des Kunden oder die gesamte Organisation darstellen.

„Unternehmensdienste“ bedeutet die im Auftrag (beziehungsweise den zugehörigen Kaufaufträgen, Pflichtenheften oder Ergänzungen, die jeweils in diese Vereinbarung aufgenommen wurden) angegebenen oder in Verbindung mit dieser Vereinbarung angebotenen urheberrechtlich geschützten gewerblichen seriengefertigten Softwareprodukte von Lookout sowie alle Hilfsmittel, Erweiterungen, Plugins und Add-ons in jedem Format, einschließlich ihrer Verbesserungen, Änderungen, Bearbeitungen, Patches, Updates und Upgrades, die Lookout für den Kunden bereitstellt oder die in Verbindung mit dieser Vereinbarung entwickelt werden.

„Auftrag“ bedeutet die im jeweiligen Auftragsformular enthaltenen Angaben zum Kundenauftrag.

„Abonnementzeitraum“ bedeutet den Zeitraum ab dem im Auftrag angegebenen Tag des Beginns des Dienstes über die darin angegebene Dauer. Ist im Auftrag keine Dauer angegeben, so beträgt der Abonnementzeitraum jeweils ein Jahr.

2. Lizenz

Vorbehaltlich der fortgesetzten und uneingeschränkten Einhaltung sämtlicher Bedingungen dieser Vereinbarung durch den Kunden gewährt Lookout dem Kunden und dessen Endbenutzern hiermit für die Dauer des Abonnementzeitraums eine widerrufliche, nicht übertragbare, einfache beschränkte Lizenz ohne Unterlizenzvergaberecht zur (a) Installation, Ausführung und Nutzung der Dienste einschließlich aller ihrer Updates, Änderungen, Patches und Upgrades, die Lookout dem Kunden nach alleinigen Ermessen im Rahmen dieser Lizenz ausschließlich zur Nutzung durch den Kunden zur Verfügung stellt, sowie (b) um den Administratoren den Zugriff auf die Verwaltungskonsole und deren Nutzung zur Erstellung und Verwaltung von beim Kunden registrierten Geräten zu ermöglichen.

3. Änderungen an den Diensten

Lookout verändert und verbessert die Dienste kontinuierlich. Für die Nutzung neuer zu den Diensten hinzugefügter Features und Funktionalitäten durch den Kunden können zusätzliche oder andere speziell auf besagte neue Features und Funktionalitäten bezogene Bedingungen gelten. Lookout kann Funktionalitäten aus den Diensten jederzeit und ohne vorherige Ankündigung abändern oder entfernen. Lookout bemüht sich jedoch, den Kunden im Voraus zu benachrichtigen, wenn Lookout Änderungen an den Diensten vornimmt, aus denen sich eine wesentliche Veränderung in der Funktionalität ergibt.

4. Pflichten des Kunden

  • Einhaltung der Bestimmungen. Der Kunde und seine Endbenutzer nutzen die Dienste im Einklang mit den Nutzungsbedingungen für Unternehmensbenutzer von Lookout („Nutzungsbedingungen für Unternehmen“), die unter https://www.lookout.com/legal/enterprise-user-tos zur Einsicht bereitstehen, dieser Lizenzvereinbarung und der Datenschutzerklärung für Unternehmen. Der Kunde bestätigt und stimmt zu, dass jeder Endbenutzer vor der Nutzung der Dienste die Nutzungsbedingungen für Unternehmen akzeptieren muss und dass besagte Bedingungen für jede Nutzung der Dienste durch Endbenutzer gelten. Der Kunde bestätigt, dass ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen für Unternehmen durch einen Endbenutzer die Kündigung der Dienste für den jeweiligen Endbenutzer und des Unternehmenskontos des Kunden nach sich ziehen kann.
  • Pflichten in Bezug auf Endbenutzer. Der Kunde holt die nötigen Einwilligungen bei jedem Endbenutzer ein, (i) um dem Kunden und dessen Administratoren die Durchführung der in dieser Vereinbarung beschriebenen oder über die Dienste verfügbaren Aktivitäten zu ermöglichen (einschließlich der Hinzufügung des Endbenutzers zum Unternehmenskonto) und (ii) um Lookout die Bereitstellung der Dienste zu ermöglichen.
  • Unbefugte Nutzung und unbefugter Zugriff. Der Kunde verhindert die unbefugte Nutzung der Dienste durch seine Endbenutzer und beendet jede unbefugte Nutzung der Dienste. Die Dienste sind für Endbenutzer unter 13 Jahren nicht geeignet. Der Kunde trägt Sorge dafür, dass er Personen unter 13 Jahren die Nutzung der Dienste nicht ermöglicht. Der Kunde benachrichtigt Lookout unverzüglich über jede unbefugte Nutzung der Dienste beziehungsweise über jeden unbefugten Zugriff auf die Dienste.

5. Endbenutzergeräte

Wenn ein Endbenutzer eingeladen wird, einem Unternehmenskonto beizutreten, kann dieser einem Unternehmenskonto per Download der Anwendung Lookout Security for Work beitreten und wird hierdurch zu einem Endbenutzer des Unternehmenskontos.

6. Pflichten der Administratoren

  • Administratoren. Administratoren sind für die Verwaltung des Abonnements der Unternehmensdienste des Kunden, der zugehörigen Kontodetails des Kunden und des Zugriffs auf Endbenutzergeräte und -konten (einschließlich Administratorkonten) über die Verwaltungskonsole zuständig sowie für die Einhaltung dieser Vereinbarung, der Nutzungsbedingungen für Unternehmen und der geltenden Rechtsvorschriften. Administratoren sind (i) für die Geheimhaltung von Passwörtern und Administratorkonten, (ii) für die Verwaltung des Zugriffs auf Administratorkonten und (iii) dafür, dass die Nutzung der Dienste durch die Administratoren mit dieser Vereinbarung konform ist, zuständig.
  • Administrative Aufgaben. Die Unternehmensdienste sind so gestaltet, dass sie dem Kunden und dessen Administratoren die Möglichkeit geben, die Dienste und Geräte selbst zu verwalten. Für die Verwaltung der Geräte ist nicht Lookout, sondern der Kunde zuständig. Lookout haftet nicht für Verbindlichkeiten, die sich aus der Hinzufügung, Entfernung oder anderweitigen Verwaltung der Geräte gemäß den Anweisungen des Kunden ergeben.
  • Bestätigung der Datenschutzbestimmungen. Der Kunde, die Administratoren und sämtliche Endbenutzer bestätigen, dass sie verstanden haben und akzeptieren, dass die Administratoren der Unternehmensdienste Zugriff auf Informationen über schädliche Anwendungen und sonstige relevante Informationen auf dem Gerät des Endbenutzers haben. Durch die Nutzung der Unternehmensdienste erklären sich alle Parteien damit einverstanden, dass Lookout in keiner Weise für den Zugriff auf und die potenzielle Nutzung von Informationen haftet, in deren Besitz Administratoren über den Unternehmensdienst gelangen.

7. Nutzungsbeschränkungen für die Unternehmensdienste

Der Kunde unterlässt folgende Handlungen und trägt Sorge dafür, dass die Endbenutzer oder Dritte diese Handlungen ebenfalls unterlassen:

  • das Angebot der Dienste zum Verkauf oder zur Vermietung, den Verkauf, Weiterverkauf und die Vermietung der Dienste sowie die Übertragung der Dienste in irgendeiner Form;
  • Das Kopieren der Unternehmensdienste (oder von Teilen davon), die Entwicklung von Verbesserungen, Änderungen oder Bearbeitungen der Unternehmensdienste oder die Aufnahme eines Teils der Unternehmensdienste in andere Geräte oder Artikel;
  • den Versuch, den Quellcode oder die zugrunde liegenden Ideen oder Algorithmen der Dienste oder einer darin verwendeten Software oder sonstigen Komponente zu dechiffrieren, zu dekompilieren, zu zerlegen, nachzuahmen oder anderweitig zu bearbeiten;
  • den Versuch, eine für die Bereitstellung der Dienste verwendete Software zu ändern, abzuändern, zu manipulieren, zu reparieren oder anderweitig zu bearbeiten;
  • den Versuch, einen Ersatz- oder ähnlichen Dienst durch die Nutzung der Dienste oder den Zugriff auf diese zu erstellen;
  • den Zugriff oder Zugriffsversuch auf andere von Lookout oder anderen durch diese Lizenzvereinbarung nicht abgedeckten Computersystemen oder Netzwerken gehostete Konten, für die der Kunde keine Berechtigung hat;
  • das Entfernen, Abändern oder Unkenntlichmachen der mit den Diensten verbundenen Urheberrechtshinweise oder der Versuch diese zu entfernen, abzuändern oder unkenntlich zu machen;
  • den Zugriff auf die Dienste in einer Weise, die darauf abzielt, Gebührenpflichten zu vermeiden oder eine Nutzung, die die Nutzungslimits und -kontingente überschreitet, zu verbergen, sofern zutreffend;
  • das Zulassen der Übertragung, Übermittlung, der Ausfuhr oder Wiederausfuhr von Unternehmensdiensten (oder Teilen davon) oder von technischen Daten von Lookout; oder
  • die Ausführung von Vergleichstests (z. B. im Hinblick auf Geschwindigkeit, Batterienutzung, Datennutzung oder Erkennungsumfang) ohne vorherige schriftliche Einwilligung von Lookout (die Ergebnisse besagter erlaubter Vergleichstests gelten als vertrauliche Informationen von Lookout).

Unbeschadet des Vorgenannten oder gegenteiliger Bestimmungen hierin können Teile der Dienste mit Hinweisen und Open-Source- oder vergleichbaren Lizenzen von den Communitys und Drittparteien, die die Nutzung dieser Teile bestimmen, bereitgestellt werden. Der Kunde erkennt hiermit sämtliche besagten Lizenzen als rechtsverbindlich an und verpflichtet sich zu ihrer uneingeschränkten Einhaltung. Die hierin gewährten Lizenzen berühren keine anderen Pflichten des Kunden im Rahmen besagter Open-Source-Lizenzen. Die Bestimmungen zum Gewährleistungsausschluss und zu Haftungsbeschränkungen in dieser Vereinbarung gelten jedoch für sämtliche in den Diensten enthaltene besagte Software.

8. Gewährleistung des Kunden

Als Bedingung für die Nutzung der Dienste durch den Kunden und seine Endbenutzer versichert und gewährleistet der Kunde, dass der Kunde die Dienste nicht für unzulässige oder gesetzwidrige Zwecke nutzt, wie zum Beispiel:

  • die Verletzung der geistigen Eigentums-, Urheber- oder Persönlichkeitsrechte Dritter;
  • die Verletzung der örtlichen, regionalen und/oder staatlichen Gesetze, Vorschriften oder Rechtsverordnungen, insbesondere sämtlicher geltenden Ausfuhrgesetze und des US-amerikanischen Foreign Corrupt Practices Act (US-Bundesgesetz zur Bekämpfung der Korruption) sowie vergleichbarer ausländischer Bestechungsverbotsgesetze;
  • die Kompromittierung der Informations- und Datensicherheit und von Informations- und Datengeheimnissen;
  • die Integration von Informationen, die unter Verletzung einer vertraglichen Vereinbarung oder unter Verstoß gegen örtliche, regionale oder staatliche Gesetze, Vorschriften oder Rechtsverordnungen bezogen wurden; und/oder
  • die Verletzung des Datenschutzes oder von verfassungsmäßig garantierten Rechten natürlicher oder juristischer Personen.

Der Kunde, nicht Lookout, ist allein verantwortlich für sämtliche Informationen oder Materialien in jeder Form oder jedem Format, die der Kunde in Verbindung mit den Diensten importiert, nutzt, veröffentlicht oder anderweitig verbreitet („Inhalte“). Der Kunde bestätigt, dass der Zugriff des Kunden auf sämtliche über die Dienste zugänglichen Inhalte auf eigene Gefahr des Kunden erfolgt. Der Kunde ist daher allein verantwortlich für jegliche Schäden oder Haftungen gegenüber anderen Parteien, die sich aus besagtem Zugriff ergeben.

9. Anfragen von Drittparteien

Der Kunde bestätigt und erklärt sich einverstanden damit, dass der Kunde für die Beantwortung von Anfragen seitens einer Drittpartei für Aufzeichnungen bezüglich der Nutzung von in den Diensten enthaltenen Inhalten durch den Kunden oder einen Endbenutzer des Kunden („Anfragen von Drittparteien“) verantwortlich ist. Erhält Lookout eine Anfrage von einer Drittpartei (insbesondere straf- oder zivilrechtliche Zeugenvorladungen oder andere Rechtsprozesse, für die Daten des Kunden oder von Endbenutzern angefordert werden), so verweist Lookout diese Drittpartei im gesetzlich zulässigen Umfang und soweit dies im Rahmen der Bedingungen der Anfrage der Drittpartei möglich ist, an den Kunden, damit dieser der Anfrage der Drittpartei nachkommt. Lookout behält sich das Recht vor, Anfragen von Drittparteien für Kundendaten zu entsprechen, wenn Lookout nach alleinigem Ermessen zu der Ansicht gelangt, dass die Erfüllung der besagten Anfrage der Drittpartei gesetzlich vorgeschrieben ist.

10. Support und Wartung

Die Support- und Wartungsdienste werden detailliert in dem vom Kunden im Auftrag ausgewählten Supportpaket aufgeführt.

Der Kunde ist für die Bereitstellung von Supportleistungen für seine Endbenutzer bezüglich Problemen, die im Besonderen mit dem Zugriff der Endbenutzer auf die Unternehmensdienste zusammenhängen, auf eigene Kosten verantwortlich. Der Kunde verpflichtet sich, kaufmännisch angemessene Anstrengungen zu unternehmen, um besagte Supportprobleme selbst zu beheben, bevor er diese an Lookout oder dessen Vertriebspartner weiterleitet. Wenn der Kunde ein Supportproblem nicht wie vorstehend beschrieben beheben kann, darf der Administrator des Kunden das Problem an Lookout oder dessen Partner weiterleiten. Lookout oder dessen Partner unternimmt daraufhin kaufmännisch angemessene Anstrengungen, um das Problem gemeinsam mit dem Kunden zu lösen.

11. Datenschutz

Unsere Datenschutzerklärung für Unternehmen ist Bestandteil dieser Vereinbarung. Mit der Nutzung der Unternehmensdienste bestätigt und akzeptiert der Kunde sämtliche Bestimmungen der Datenschutzerklärung und erklärt sich mit diesen einverstanden.

12. Geheimhaltung

Jede Partei verpflichtet sich, keine von der jeweils anderen Partei bezogenen Informationen gegenüber Dritten preiszugeben, wenn diese Informationen als Firmengeheimnisse oder als vertraulich gekennzeichnet sind oder wenn aufgrund der Art der Informationen offensichtlich ist, dass diese als vertraulich oder als Firmengeheimnisse anzusehen sind („vertrauliche Informationen“). Hiervon ausgenommen ist jedoch das Recht von Lookout, auf besagte vertrauliche Informationen des Kunden und seiner Endbenutzer zuzugreifen, diese preiszugeben und weiterzuleiten, soweit dies für die Erbringung der Dienste gemäß dieser Vereinbarung notwendig ist. Jede Partei erklärt sich einverstanden damit, dass sie das gleiche Maß an Sorgfalt anzuwenden hat, das sie auch zum Schutz ihrer eigenen vertraulichen Informationen vergleichbarer Art verwendet, jedoch in keinem Fall ein weniger als angemessenes Maß an Sorgfalt, um das Geheimnis vertraulicher Informationen der jeweils anderen Partei zu schützen und die Preisgabe dieser Informationen zu verhindern, damit diese Informationen nicht öffentlich zugänglich werden oder in den Besitz von Personen gelangen, die zum Besitz dieser Informationen gemäß dieser Vereinbarung nicht befugt sind. Die Geheimhaltungspflicht in diesem Abschnitt gilt nicht für Informationen, die (a) sich rechtmäßig bereits vor Empfang durch die preisgebende Partei im Besitz der Empfängerpartei befanden; (b) die ohne Verschulden der Empfängerpartei öffentlich zugänglich sind oder werden; oder (c) die von der Empfängerpartei unabhängig entwickelt oder entdeckt wurden, ohne dass hierbei vertrauliche Informationen von der preisgebenden Partei genutzt wurden. Des Weiteren dürfen vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei preisgegeben werden, soweit eine Partei feststellt, dass diese Preisgabe durch die jeweilige Partei zur Einhaltung geltenden Rechts, einer gerichtlichen Entscheidung oder einer Aufforderung einer Regierungsbehörde notwendig ist. In diesem Fall muss die jeweilige Partei jedoch zuerst die jeweils andere Partei über die vorgeschriebene Preisgabe in Kenntnis setzen, außer wenn besagte Benachrichtigung verboten ist.

Der Kunde verpflichtet sich, Lookout über jeglichen gegebenen oder mutmaßlichen Missbrauch und über jegliche gegebene oder mutmaßliche unbefugte Preisgabe vertraulicher Informationen von Lookout unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Der Kunde ist verantwortlich und haftet für Verstöße gegen diesen Abschnitt und für Preisgaben oder Missbrauch von vertraulichen Informationen durch Angestellte oder Bevollmächtigte des Kunden (oder durch andere Personen, denen gegenüber Sie gemäß diesem Abschnitt zur Preisgabe vertraulicher Informationen berechtigt sind).

Die vorgenannte Geheimhaltungspflicht gilt über das Ende dieser Vereinbarung hinaus für einen Zeitraum von weiteren fünf (5) Jahren. Die Pflichten des Kunden gemäß dieser Vereinbarung bezüglich vertraulicher Informationen, die nach geltendem Recht Betriebsgeheimnisse sind, bleiben jedoch nach dem Ende dieser Vereinbarung für unbegrenzte Zeit bestehen.

13. Geistige Eigentumsrechte

Mit Ausnahme der in dieser Vereinbarung ausdrücklich gewährten beschränkten Lizenzrechte gewährt diese Vereinbarung keiner der Parteien stillschweigend oder anderweitig Rechte am geistigen Eigentum der jeweils anderen Partei oder Rechte zur Nutzung der Marken, Logos, Domänennamen oder sonstiger Markenzeichen von Lookout. Kein Eigentumsrecht oder anderes Recht an den von Lookout bereitgestellten Diensten oder der von Lookout für den Zugriff auf die Dienste bereitgestellten Software geht im Rahmen dieser Vereinbarung auf den Kunden oder dessen Endbenutzer über. Insbesondere behält sich Lookout sämtliche Rechte, Eigentumsrechte und Beteiligungsrechte an den von Lookout bereitgestellten Unternehmensdiensten, Quellcodes und sonstigen zugehörigen Dokumentationen oder Materialien (insbesondere an sämtlichen Patenten, Urheberrechten, Marken, Betriebsgeheimnissen und sonstigen im Vorgenannten eingeschlossenen geistigen Eigentumsrechten) und an sämtlichen Kopien, Änderungen und Bearbeitungen davon vor. Die Unternehmensdienste werden lizenziert und nicht verkauft, und im Rahmen dieser Vereinbarung werden keine Eigentumsrechte auf den Kunden übertragen.

14. Öffentlichkeit

Jede Partei darf auf ihrer Website und in ihren Marketingmaterialien nur mit der schriftlichen Erlaubnis oder Genehmigung der jeweils anderen Partei auf die jeweils andere Partei verweisen.

15. Feedback

Der Kunde erklärt sich einverstanden damit, dass Lookout jegliche Kommentare, Anregungen oder Rückmeldungen, die vom Kunden bei Lookout eingesendet werden, uneingeschränkt und ohne Entgelt für den Kunden verwenden darf. Durch die Annahme der Einreichung des Kunden verzichtet Lookout nicht auf das Recht zur Nutzung ähnlicher oder zusammenhängender Ideen oder von Feedback, die Lookout zuvor bekannt waren oder die von Angestellten von Lookout entwickelt wurden oder die Lookout aus anderen Quellen als vom Kunden erhalten hat.

16. Haftungssausschlüsse

DIE DIENSTE WERDEN OHNE MÄNGELGEWÄHR BEREITGESTELLT. LOOKOUT SCHLIESST IM GESETZLICH ZULÄSSIGEN HÖCHSTUMFANG ALLE AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN AUS, INSBESONDERE STILLSCHWEIGENDE GARANTIEN DER MARKTGÄNGIGKEIT, DER NICHTVERLETZUNG VON SCHUTZRECHTEN ODER DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. MÜNDLICHE ODER SCHRIFTLICHE ANGABEN ODER BERATUNGEN VON EINER PARTEI DIESER VEREINBARUNG, DEREN BEVOLLMÄCHTIGTEN ODER ANGESTELLTEN BEGRÜNDEN IN KEINEM FALL EINE GARANTIE UND ERWEITERN NICHT DEN UMFANG DER IN DIESER VEREINBARUNG GEWÄHRTEN GARANTIEN.

UNBESCHADET GEGENSÄTZLICHER BESTIMMUNGEN GARANTIERT LOOKOUT NICHT, DASS DIE DIENSTE SÄMTLICHE ANFORDERUNGEN DES KUNDEN ODER EINES ENDBENUTZERS ERFÜLLEN, DASS DER BETRIEB DER DIENSTE UNTERBRECHUNGS- ODER FEHLERFREI IST ODER DASS SÄMTLICHE MÄNGEL IN DEN DIENSTEN BEHOBEN WERDEN. DES WEITEREN HAFTET LOOKOUT NICHT FÜR MÄNGEL ODER FEHLER, DIE SICH AUS DER VERÄNDERUNG, DEM MISSBRAUCH ODER DER BESCHÄDIGUNG DER DIENSTE OHNE VERSCHULDEN VON LOOKOUT ERGEBEN. LOOKOUT ÜBERNIMMT KEINE GARANTIE UND HAFTET NICHT BEZÜGLICH DRITTANBIETERSOFTWARE ODER ANDERER DIENSTE, DIE NICHT VON LOOKOUT ANGEBOTEN WERDEN.

17. Entschädigung

  • Durch den Kunden. Im gesetzlich zulässigen Höchstumfang entschädigt und verteidigt der Kunde Lookout und hält Lookout schadlos gegen sämtliche Verbindlichkeiten, Schäden und Kosten (einschließlich Vergleichskosten und angemessener Rechtsanwaltskosten), die sich aus Ansprüchen einer Drittpartei bezüglich (i) des Missbrauchs der Dienste durch den Kunden oder dessen Endbenutzer, (ii) der Verletzung eines Teils dieser Vereinbarung, der Nutzungsbedingungen von Lookout oder der geltenden Rechtsvorschriften oder (iii) eines Entschädigungsausschlusses ergeben.
  • Durch Lookout. Lookout entschädigt und verteidigt den Kunden und hält ihn schadlos gegen sämtliche dem Kunden rechtskräftig zuerkannten Schäden und gegebenenfalls sämtliche Kosten (einschließlich Vergleichskosten und angemessener Rechtsanwaltskosten), die sich daraus ergeben, dass eine Drittpartei gegen den Kunden Rechtsansprüche für die Verletzung von Schutzrechten oder Verstöße gegen ein US-Patent, ein Urheberrecht oder eine Marke aufgrund der Nutzung der Dienste durch den Kunden im Einklang mit den Bedingungen dieser Vereinbarung geltend macht. Die vorgenannte Entschädigungspflicht für Lookout gilt unter den folgenden Umständen (jeweils ein „Entschädigungsausschluss“) nicht: (1) wenn die Dienste von einer Partei, die nicht Lookout ist, modifiziert werden, jedoch nur in dem Umfang, wie die geltend gemachte Verletzung von Schutzrechten ausschließlich auf besagte Modifizierung zurückzuführen ist; (2) wenn die Dienste von Lookout auf Verlangen des Kunden modifiziert werden, jedoch nur in dem Umfang, wie die geltend gemachte Verletzung von Schutzrechten ausschließlich auf besagte Modifizierung zurückzuführen ist; (3) wenn die Dienste mit anderen Lookout-fremden Produkten oder Prozessen kombiniert werden, die von Lookout nicht genehmigt wurden, jedoch nur in dem Umfang, wie die geltend gemachte Verletzung von Schutzrechten ausschließlich auf besagte Kombination zurückzuführen ist; (4) bei unbefugter Nutzung der Dienste; (5) bei einer außer Kraft gesetzten Version der Produkte, wenn die Verletzung von Schutzrechten durch die Nutzung einer aktuellen Version der Dienste, die Lookout dem Kunden vor dem Datum der geltend gemachten Verletzung von Schutzrechten zur Verfügung gestellt hat, vermeidbar gewesen wäre; oder (6) wenn ein Softwarecode von einer Drittpartei in den Diensten enthalten ist.
  • Mögliche Verletzung. Wenn Lookout der Ansicht ist, dass die Dienste die geistigen Eigentumsrechte einer Drittpartei verletzen oder mutmaßlich verletzen, hat Lookout das Recht, nach seinem alleinigen Ermessen (i) auf Kosten von Lookout für den Kunden das Recht auf fortgesetzte Nutzung der Dienste zu erlangen; (ii) einen Ersatz mit wesentlich vergleichbarer Funktionalität bereitzustellen, der besagte Rechte nicht verletzt; oder (iii) die Dienste so abzuändern, dass diese die besagten Rechte nicht mehr verletzen.
  • Entschädigungsverfahren. Die Entschädigung begehrende Partei setzt die jeweils andere Partei unverzüglich innerhalb von zwanzig (20) Tagen ab Erhalt der Benachrichtigung über besagten Anspruch über diesen Sachverhalt in Kenntnis und kooperiert mit der anderen Partei bei der Verteidigung gegen den Anspruch. Die entschädigende Partei hat die uneingeschränkte Kontrolle und Befugnis über die Verteidigung, außer dass (i) für einen Vergleich, bei dem die Entschädigung begehrende Partei eine Haftung übernehmen müsste, die vorherige schriftliche Einwilligung erforderlich ist, welche nicht unbegründet zurückgehalten oder verzögert wird, und (ii) die jeweils andere Partei das Recht hat, sich der Verteidigung mit ihrer eigenen Rechtsberatung und auf ihre eigenen Kosten anzuschließen. BEI VERLETZUNG DER GEISTIGEN EIGENTUMSRECHTE DRITTER DURCH EINE PARTEI SIND DIE VORGENANNTEN ENTSCHÄDIGUNGEN DAS EINZIGE RECHTSMITTEL FÜR DIE JEWEILS ANDERE PARTEI (LOOKOUT UND DIE KUNDEN) GEMÄSS DIESER VEREINBARUNG.

18. Haftungsbeschränkung

AUSSER BEZÜGLICH EINER VERLETZUNG DER GEHEIMHALTUNGSPFLICHTEN HAFTET LOOKOUT NICHT GEGENÜBER DEM KUNDEN ODER EINER DRITTPARTEI BEZÜGLICH EINES PRODUKTS; DIENSTES ODER ANDEREN GEGENSTANDES DIESER VEREINBARUNG FÜR STRAFE EINSCHLIESSENDE, MITTELBARE, BESONDERE, EXEMPLARISCHE SCHÄDEN, FOLGE- ODER NEBENSCHÄDEN, SEI ES AUS VERTRAG, WEGEN UNERLAUBTER HANDLUNG (EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF FAHRLÄSSIGKEIT) ODER EINEM ANDEREN KLAGEGRUND AUFGRUND ODER BEZÜGLICH DIESER VEREINBARUNG UND/ODER DEREN KÜNDIGUNG ODER NICHTVERLÄNGERUNG.

MIT AUSNAHME VON ANFALLENDEN BETRÄGEN, DIE DRITTPARTEIEN GEMÄSS ABSCHNITT 17 DIESER VEREINBARUNG ZUERKANNT WERDEN, ERKLÄRT SICH JEDE PARTEI EINVERSTANDEN DAMIT, DASS DIE GESAMTE UND KUMULIERTE HAFTUNG VON LOOKOUT FÜR SCHÄDEN IM RAHMEN DIESER VEREINBARUNG IN KEINEM FALL DEN VOM KUNDEN AN LOOKOUT FÜR GEBÜHREN IM RAHMEN DIESER VEREINBARUNG IM DER EINLEITUNG EINER SCHADENSKLAGE UNMITTELBAR VORAUSGEHENDEN ZWÖLFMONATSZEITRAUM GEZAHLTEN BETRAG ODER 1.000 US-DOLLAR ÜBERSCHREITET, WOBEI DER JEWEILS HÖHERE BETRAG MASSGEBLICH IST.

19. Dauer

Diese Vereinbarung ist für den im Auftrag angegebenen Zeitraum („Dauer“) wirksam oder bis die Vereinbarung gemäß den nachfolgenden Bestimmungen gekündigt wird.

20. Kündigung

Lookout oder der Kunde darf die Ausführung dieser Vereinbarung aussetzen oder diese Vereinbarung kündigen, wenn (i) die jeweils andere Partei diese Vereinbarung wesentlich verletzt hat und nicht innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Erhalt einer schriftlichen Benachrichtigung über besagte Verletzung Abhilfe schafft, oder (ii) wenn die jeweils andere Partei ihren Geschäftsbetrieb einstellt oder einem Insolvenzverfahren unterzogen wird und das Verfahren nicht innerhalb von neunzig (90) Tagen eingestellt wird. Unbeschadet des Vorgenannten (i) hat jede Partei das Recht, diese Vereinbarung fristlos zu kündigen, wenn die jeweils andere Partei wesentlich gegen ihre Pflichten gemäß Abschnitt 12 verstoßen hat, und (ii) hat Lookout das Recht, diese Vereinbarung fristlos zu kündigen, wenn der Kunde wesentlich gegen seine Pflichten gemäß den Abschnitten 2, 7 oder 8 verstoßen hat oder wenn eine vom Kunden geschuldete Zahlung mehr als sechzig (60) Tage im Verzug ist.

21. Wirkung der Kündigung

  • Bei Kündigung dieser Vereinbarung: (i) enden die dem Kunden von Lookout gewährten Rechte sofort (sofern in diesem Abschnitt nichts anderes angegeben ist); (ii) enden die dem Endbenutzer von Lookout gewährten Rechte sofort; und (iii) darf Lookout nach einer kaufmännisch angemessenen Frist die auf das Konto des Kunden bezogenen Daten löschen.
  • Die folgenden Bestimmungen dieser Vereinbarung gelten über das Ende dieser Vereinbarung hinaus: Abschnitte 7, 11, 12, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 21(b) und 22.

22. Allgemeine Bestimmungen

  • Ganze Vereinbarung: Diese Vereinbarung begründet zusammen mit den Nutzungsbedingungen für Unternehmen, der Datenschutzerklärung für Unternehmen und gegebenenfalls separaten Vereinbarungen und Verträgen die gesamte Vereinbarung zwischen Lookout und dem Kunden bezüglich des Gegenstands dieser Vereinbarung. Sie setzt sämtliche früheren und gleichzeitig bestehenden Angebote, Erklärungen und Vereinbarungen außer Kraft. Wird eine Bestimmung dieser Vereinbarung von einem zuständigen Gericht aus irgendeinem Grund für ungültig oder nicht durchsetzbar befunden, so wird diese Bestimmung im gesetzlich zulässigen Höchstumfang durchgesetzt, und die übrigen Bestimmungen dieser Vereinbarung bleiben weiterhin uneingeschränkt gültig. Die Parteien vereinbaren ferner, im Falle, dass besagte Bestimmung wesentlicher Bestandteil dieser Vereinbarung ist, auf Treu und Glauben eine Ersatzbestimmung auszuhandeln, die der Absicht der ursprünglichen Bestimmung im gesetzlich zulässigen Höchstumfang entspricht.
  • Mitteilungen. Mitteilungen sind per Briefpost, Luftpost, elektronischer Post oder Übernachtkurier zu senden und gelten bei Empfang als zugestellt. Mitteilungen an Lookout sind mit einer Kopie an die Rechtsabteilung (Legal Department) an folgende Anschrift zu senden: 1 Front Street, #2700 San Francisco, CA 94111, USA. Mitteilungen an den Kunden werden an die im Auftrag angegebene Anschrift gesendet.
  • Maßgebendes Recht. DIE VEREINBARUNG UND DIE DIENSTE WERDEN DURCH DAS RECHT DES US-BUNDESSTAATES KALIFORNIEN GEREGELT, AUSSER WENN DIE GRUNDSÄTZE DES INTERNATIONALEN PRIVATRECHTS ANZUWENDEN SIND. SÄMTLICHE ANSPRÜCHE, DIE SICH AUS ODER BEZÜGLICH DIESER VEREINBARUNG ODER DER DIENSTE ERGEBEN, SIND AUSSCHLIESSLICH VOR DIE BUNDES- ODER BUNDESSTAATSGERICHTE DES SAN FRANCISCO COUNTY, KALIFORNIEN (USA) ZU BRINGEN, UND DIE PARTEIEN ERKENNEN DIESE AUSDRÜCKLICH ALS GERICHTSSTAND AN. Diese Vereinbarung wird nicht durch die Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über den internationalen Warenkauf geregelt.
    • Ist der Kunde eine Regierung oder eine Behörde oder eine andere staatliche Einheit mit Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika (ein „US-Regierungskunde“) und schreibt das für diesen Kunden maßgebende Recht ausdrücklich vor, dass der Kunde Verträge im Rahmen eines bestimmten Gesetzes schließt, und/oder verbietet dieses Recht die Rechtswahl, bei der ein Recht vorrangig gegenüber dem Recht würde, nach welchem der Kunde handlungsbefugt ist, so gilt der vorgenannte Absatz nicht im Hinblick auf die Nutzung des Unternehmensdienstes von Lookout durch den US-Regierungskunden während der Ausübung seiner amtlichen Regierungsbefugnisse.
  • Abtretung. Der Kunde darf keine Teile dieser Vereinbarung ohne schriftliche Einwilligung von Lookout abtreten. Lookout darf diese Vereinbarung nicht ohne Benachrichtigung an den Kunden abtreten, außer an ein verbundenes Unternehmen oder im Zusammenhang mit einer Fusion, Übernahme, Umstrukturierung des Konzerns oder dem Verkauf sämtlicher oder sämtlicher wesentlichen Aktiva. Jeglicher anderweitige Versuch der Übertragung oder Abtretung ist nichtig. Vorbehaltlich der vorgenannten Bestimmungen ist diese Vereinbarung rechtsverbindlich für die Parteien und ihre Rechtsnachfolger.
  • Kein Verhältnis. Diese Vereinbarung begründet keinerlei Agentur-, Partnerschafts-, Joint-Venture- oder Beschäftigungsverhältnis zwischen den Parteien. Außer im spezifisch hierin angegebenen Umfang ist keine Partei befugt, eine ausdrückliche oder stillschweigende Verpflichtung im Namen der jeweils anderen Partei einzugehen oder eine Kontrolle über die Geschäftsmethoden der jeweils anderen Partei auszuüben.
  • Höhere Gewalt. Ist eine Partei bei der Ausführung eines Teils dieser Vereinbarung (außer Geldzahlungen) aus Gründen, die sich ihrer Kontrolle entziehen, verhindert, so ist die Partei für die Dauer der Verzögerung und für einen angemessenen Zeitraum danach von der Ausführung ihrer Pflicht befreit. Solche Gründe können unter anderem Arbeitskämpfe, Bürgerunruhen, Krieg, Regierungsvorschriften oder -kontrollen, Schadensfälle, die Unmöglichkeit des Bezugs von Materialien oder Dienstleistungen oder Naturereignisse, Hardwareausfälle, Unterbrechungen oder Ausfälle der Internetverbindung oder einer Drittanbieter-Netzwerkverbindung sein.
  • Drittbegünstigte. Für diese Vereinbarung gibt es keine Drittbegünstigten. Die Endbenutzer eines Kunden sind keine Drittbegünstigten der Rechte des Kunden im Rahmen dieser Vereinbarung.
  • Änderung der Bedingungen; Verzicht. Lookout kann diese Vereinbarung gelegentlich überarbeiten. Die neueste Version wird jeweils auf der Website von Lookout veröffentlicht. Ist eine Überarbeitung nach alleinigem Ermessen von Lookout wesentlich, so setzt Lookout den Kunden hierüber in Kenntnis (zum Beispiel an die mit dem jeweiligen Konto verknüpfte E-Mail-Adresse). Andere Überarbeitungen können im Blog von Lookout oder auf der Seite mit den Nutzungsbedingungen von Lookout veröffentlicht werden. Es liegt in Ihrer Verantwortung, diese Veröffentlichungen regelmäßig zu überprüfen. Durch den fortgesetzten Zugriff auf die Dienste oder die fortgesetzte Nutzung der Dienste nach dem Inkrafttreten der Überarbeitungen erkennt der Kunde die überarbeitete Vereinbarung als rechtsverbindlich an. Enthält die geänderte Vereinbarung Änderungen, die die Rechte oder Pflichten des Kunden wesentlich beeinträchtigen und möchte der Kunde die Nutzung der Unternehmensdienste zu den Bedingungen der geänderten Vereinbarung nicht fortsetzen, so hat der Kunde das Recht, die Dienste mit dreißig (30) Tagen Frist ab Verfügbarkeit der geänderten Vereinbarung schriftlich gegenüber Lookout zu kündigen. Anderenfalls wird jeder Verzicht auf eine Bestimmung dieser Vereinbarung sowie jede Ergänzung oder Änderung einer Bestimmung dieser Vereinbarung und jede Abweichung von oder Hinzufügung zu den Bedingungen dieser Vereinbarung in einem Auftrag oder einer anderweitigen schriftlichen Mitteilung erst wirksam, wenn diese zwischen den Parteien der Vereinbarung schriftlich vereinbart wurden. Übt eine Partei ein Recht, eine Befugnis oder ein Rechtsmittel gemäß dieser Vereinbarung nicht oder verzögert aus, so begründet dies keinen Verzicht auf besagtes Recht, Rechtsmittel oder besagte Befugnis. Der Verzicht auf eine Bedingung oder auf die Erfüllung einer Bedingung gemäß dieser Vereinbarung darf nicht als Verzicht auf eine andere Bedingung oder auf die Erfüllung einer anderen Bedingung ausgelegt werden. Diese Vereinbarung wird nicht durch regelmäßige Verhaltensweisen oder Handelsbräuche ergänzt oder geändert.
  • Ausfuhrbeschränkungen. Die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Diensten unterliegt möglicherweise Ausfuhrbeschränkungen der Vereinigten Staaten von Amerika (U.S. Export Administration Regulations) oder anderen geltenden Ausfuhrbeschränkungen oder -embargos. Die Nutzung der Dienste in Kuba, im Iran, in Nordkorea, im Sudan und in Syrien oder anderen mit einem Embargo der Vereinigten Staaten von Amerika belegten Ländern ist verboten. Der Kunde darf die Dienste nicht nutzen, wenn dies gegen Ausfuhrbeschränkungen oder ein Embargo der Vereinigten Staaten von Amerika oder von einer anderen zuständigen Rechtshoheit verstoßen würde. Ferner muss der Kunde dafür Sorge tragen, dass die Dienste nicht für Personen bereitgestellt werden, die auf der Table of Denial Orders, der Entity List oder der List of Specialty Designated Nationals der Vereinigten Staaten von Amerika aufgeführt sind.
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